Futureworks: zukunftsweisend auch im Management

Porträt Christina Lipp und Karla Bavoljak

Futureworks: zukunftsweisend auch im Management

Wie werden wir in Zukunft führen? Kooperativ, flexibel und im Konsens. Die Führungskultur von Futureworks AG, der Kreativ- und Brandberatung von Vita, gibt schon heute einen Vorgeschmack auf die Arbeitswelt von morgen.
Die erste Überraschung ist, dass das Führungstrio von Futureworks keine streng abgegrenzten Aufgabenbereiche hat. Ob das daran liegt, dass das Managementteam mehrheitlich aus Frauen besteht? Christina Lipp, Charlotta Falk und Karla Bavoljak teilen sich die Führungsverantwortung in der Creative Consultancy mit dem Gründer und Executive Director, Walter Stulzer. «Doch auch er führt nicht patronal, sondern versteht sich primär als Sparringspartner und primus inter pares», erläutert sein Managementteam.

Wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen

Wichtige Entscheidungen wie Recruiting, Weiterentwicklung, Ressourcenplanung oder die Wahl der beruflichen Vorsorge bei Vita trifft das Managementteam gemeinsam. Lediglich in der Zusammenarbeit mit den Kunden gibt es eine klare Aufteilung, damit diese jeweils eine feste Ansprechpartnerin und Vertrauensperson haben. «Die Art unserer Arbeit würde ich als kollaborativ, konstruktiv und kollektiv beschreiben», formuliert Christina Lipp. Dieser Mindset bestimme auch die Zusammenarbeit mit den Kunden: «Bei uns sind Empathie und Interdisziplinarität nicht nur Worthülsen, sondern prägen unsere Unternehmenskultur.» Es komme nicht von ungefähr, dass bei Futureworks eine bunt gemischte Truppe mit individuellen Spezialitäten und Skills arbeite: «Erst das Zusammenspiel aller Elemente macht uns zu dem, was wir sind.»

Die Art unserer Arbeit würde ich als kollaborativ, konstruktiv und kollektiv beschreiben.


Christina Lipp

Nicht Gender, sondern Kompetenz zählt

Karla Bavoljak ergänzt: «Selbstverständlich sind wir nicht immer einer Meinung. Aber wenn wir gemeinsam eine Entscheidung getroffen haben, stehen wir auch gemeinsam dahinter. Dank unserer offenen Kommunikationskultur können wir unsere Vielfalt als Stärke nutzen, auf allen Ebenen.» Diversität ergibt sich deshalb nicht aus Quoten oder Programmen, sondern entsteht ganz natürlich. «Bei uns zählen immer und ausschliesslich die Kompetenz und Professionalität. Deshalb suchen wir kein Gender, sondern Persönlichkeiten, die zu uns und unseren Kunden passen.»

Bei uns zählen immer und ausschliesslich die Kompetenz und Professionalität. Deshalb suchen wir kein Gender, sondern Persönlichkeiten, die zu uns und unseren Kunden passen.


Karla Bavoljak

Räumlich getrennt, emotional zusammengerückt

In der Coronazeit hat Futureworks stark von ihrer besonderen Art der Zusammenarbeit profitiert: Die Mehrheit der Mitarbeitenden hat ins Homeoffice gewechselt – und zwar nahtlos. «Unser Anspruch ist stets, unseren Kunden beratend zur Seite zu stehen und ihnen Lösungen zu bieten», erläutert Christina Lipp. «Das gilt ganz besonders in Krisensituationen. Ich habe den Eindruck, dass wir diesem hohen Anspruch gerecht geworden sind, dank unserer grossen Transparenz, Selbstreflektion und Seniorität.» Karla Bavoljak hat beobachtet, dass die Mitarbeitenden zwar räumlich getrennt waren, thematisch, inhaltlich und emotional aber enger zusammengerückt sind: «Es herrscht eine extrem freundliche, wohlwollende Atmosphäre, mit geschärftem Fokus auf die Arbeit.»

Technologie kann unterstützen – doch die Kultur zählt

Dank moderner IT konnte Futureworks ihre Projekte ungehindert weiter vorantreiben und die Intensität des elektronischen Austauschs ist geradezu explodiert. «Die Technologie hat uns wertvolle Werkzeuge geliefert, aber letztlich entscheidet die Kultur darüber, ob auch in solchen verrückten Zeiten die Zusammenarbeit weiterhin funktioniert», fügt Charlotta Falk hinzu. «Vertrauen und die Verantwortung aller Mitarbeitenden sind in Zeiten starker Veränderung die Bausteine des Erfolgs.»

Vertrauen und die Verantwortung aller Mitarbeitenden sind in Zeiten starker Veränderung die Bausteine des Erfolgs.


Charlotta Falk

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