Wohneigentumsförderung

Wohneigentumsförderung

Sie möchten Wohneigentum mit Vorsorgegeldern finanzieren

In folgenden Fällen können Sie Vorsorgeguthaben vorbeziehen:

  • Erwerb einer Eigentumswohnung oder eines Hauses
  • Erwerb von Anteilsscheinen einer Genossenschaft
  • Amortisation/Sicherstellung einer Hypothek
  • Bau einer Eigentumswohnung oder eines Hauses
  • Renovation oder Um- bzw. Ausbau einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses, welche bzw. welches sich bereits in Ihrem Besitz befindet

Bei einem Vorbezug wird Ihr Vorsorgeguthaben kleiner, Sie erhalten geringere Zinsgutschriften und auch Ihre Leistungen können sich reduzieren. Damit Sie Ihre persönliche Situation vor und nach einem Vorbezug genau einschätzen können, bieten wir Ihnen gerne eine Übersicht an. Um Ihnen eine Offerte zu unterbreiten, benötigen wir folgende Angaben:

  • Ihre aktuelle Adresse
  • den Betrag, den Sie vorbeziehen möchten
  • das genaue Datum, zu welchem Sie den Vorbezug tätigen möchten

Sie können uns diese Informationen gerne telefonisch unter 0800 80 80 80 mitteilen.

Merkblatt Wohneigentum mit Vorsorgegeldern finanzieren

So gehen Sie vor

  1. Sobald Sie sich für einen Vorbezug entschieden haben, müssen Sie einen schriftlichen Antrag stellen und diesen zusammen mit den erforderlichen Dokumenten einreichen. Welche Nachweise erforderlich sind, hängt von Ihrem konkreten Vorhaben ab. Die Checkliste für die erforderlichen Nachweise gibt Ihnen genauer Auskunft.
  2. Bitte senden Sie die vollständigen Unterlagen an:

    Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
    Help Point BVG
    Postfach
    8085 Zürich
    bvg@zurich.ch

Die nächsten Schritte

Sobald wir Ihr Gesuch sowie alle erforderlichen Nachweise erhalten und geprüft haben, werden wir Ihnen den Vorbezug zum gewünschten Datum auszahlen. Falls das Datum der Auszahlung in der Zukunft liegt, bestätigen wir Ihnen die Auszahlung schriftlich.

Bitte beachten Sie

  • Sie können Vorsorgegelder nur dann für die Finanzierung einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses verwenden, wenn Sie diese bzw. dieses selbst bewohnen werden.
  • Ein Vorbezug ist nur alle fünf Jahre möglich.
  • Sie müssen pro Vorbezug mindestens CHF 20’000 beziehen.
  • Einkäufe in die Pensionskasse dürfen während drei Jahren (inkl. Zins) nicht vorbezogen werden.
  • Ein Vorbezug ist spätestens drei Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter möglich.
  • Sind Sie über 50 Jahre alt, können Sie maximal die Hälfte Ihres aktuellen Vorsorgeguthabens oder den genauen Betrag Ihres Vorsorgeguthabens zum Zeitpunkt Ihres 50. Altersjahres beziehen.
  • Wohneigentumsförderung im Ausland ist möglich, sofern das Eigenheim selbst bewohnt wird und es sich um den Hauptwohnsitz handelt.
  • Die Auszahlung des Vorbezugs ist erst drei Monate vor Eigentumsübertragung der Immobilie möglich.
  • Die Auszahlung eines Vorbezugs wird der Eidgenössischen Steuerverwaltung als Kapitalleistung gemeldet.
  • Wenn die Immobilie in der Schweiz ist, wird das zuständige Grundbuchamt durch die Stiftung über den Vorbezug informiert. Zur Sicherung des Vorsorgezwecks trägt das Grundbuchamt eine Veräusserungsbeschränkung ein.

Wissen

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