Scheidung

Scheidung

Was bei einer Scheidung zu tun ist

Wenn ein Mitarbeiter sich scheiden lässt, kann das Vorsorgeguthaben, das während der Ehezeit gemeinsam mit der Ehepartnerin / dem Ehepartner angespart wurde, aufgeteilt werden. Für das Scheidungsverfahren verlangt das Gericht in der Regel eine Durchführbarkeitserklärung, aus der das Vorsorgeguthaben und sämtliche relevanten Informationen für das Gericht ersichtlich sind.

So gehen Sie als Arbeitgeber vor

Als Arbeitgeber müssen Sie nichts unternehmen. Ihr Mitarbeiter muss selbst aktiv werden oder das Gericht nimmt von Amtes wegen die erforderlichen Abklärungen vor.

Auf der Durchführbarkeitserklärung ist unter anderem eine Berechnung des während der Ehedauer angesparten Alterskapitals ersichtlich.

Für die Erstellung des Dokuments benötigen wir:

  • das Datum der Eheschliessung
  • das Einleitungsdatum der Scheidung
  • die Zustelladresse

Die Durchführbarkeitserklärung wird anschliessend dem Scheidungsrichter vorgelegt.

Sobald wir das Scheidungsurteil erhalten haben, nehmen wir die Überweisung des Sparguthabens vor. Nachdem wir einen Teil des Vorsorgeguthabens an die Ex-Ehepartnerin / den Ex-Ehepartner überwiesen haben, senden wir dem Mitarbeiter einen aktuellen Vorsorgeausweis zu. Dies hat für Sie als Arbeitgeber voraussichtlich eine leichte Veränderung der monatlichen Risikokostenprämie zur Folge.

So gehen Sie als Mitarbeiter vor

  1. Wir bitten Sie, die Durchführbarkeitserklärung schriftlich bei uns zu bestellen.
  2. Senden Sie uns Ihre Anfrage an:

    Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
    Help Point BVG
    Postfach
    8085 Zürich
    bvg@zurich.ch

Ihre nächsten Schritte

Sobald wir das rechtskräftige Urteil eines schweizerischen Gerichts erhalten, wonach Ihre Ehe geschieden wurde, nehmen wir die Auszahlung vor. Nachdem wir den im Urteil genannten Teil Ihres Vorsorgeguthabens an Ihre Ex-Ehepartnerin bzw. Ihren Ex-Ehepartner überwiesen haben, senden wir Ihnen einen aktuellen Vorsorgeausweis zu.

Entsteht durch die Scheidungsauszahlung an Ihren Ex-Ehepartner eine Vorsorgelücke, können Sie diese jederzeit durch einen freiwilligen Einkauf ausgleichen. Ein Wiedereinkauf in die Pensionskasse im Umfang der erfolgten Auszahlung an Ihren Ex-Ehepartner unterliegt nicht den gesetzlichen Einkaufsbeschränkungen.

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