Anlagereporting der Sammelstiftung Vita 31.Dezember 2017

Anlagereporting der Sammelstiftung Vita 31. Dezember 2017

Die starke Dynamik des Weltwirtschaftswachstums setzt sich fort. Das Portfolio erzielt im 2017 eine Performance von 6,76%.

Finanzmärkte

Auch im vierten Quartal hielt der Wachstumstrend der Weltwirtschaft an. In vielen Regionen zeigte sich eine erneute Belebung der Produktion. Gleichzeitig bildete die Erholung der Investitionsausgaben die Grundlage für stabilere Zuwächse bei den Exporten und im globalen Handel. Dies verleiht dem Wachstum mehr Nachhaltigkeit. Angesichts der moderaten Inflationsentwicklung schufen die Zentralbanken weiterhin Anreize zur günstigen Geldaufnahme für Geschäftsbanken. Die wichtigste Ausnahme stellte dabei die US-Notenbank dar, die im Dezember den Leitzins weiter erhöhte.

In den USA bewegen sich Geschäfts- und Konsumklima auf dem höchsten Stand seit vielen Jahren. Der Dienstleistungssektor entwickelte sich wie bereits im Vorquartal stark. So erreichte der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe den höchsten Wert seit 2005. Vor allem die Auftragseingänge deuten auf eine Fortsetzung der stabilen Geschäftstätigkeit hin, während die Beschäftigungskomponente Gutes für den Arbeitsmarkt verheisst. Die Arbeitslosenquote lag im November bei 4,1 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit 2000. Die US-Notenbank erhöhte zum Ende des Quartals die Leitzinsen und bestätigte auf diese Weise die verbesserten Wirtschaftsaussichten sowie den Anstieg der Inflation.

In der Eurozone setzte sich das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum fort. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone verzeichnete wiederum Höchststände. Dies bedeutet, dass die Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor optimistisch beurteilen. Auch die Auftragseingänge bei den Unternehmen lagen auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren, was auf eine weiterhin solide Wirtschaftsdynamik hinweist. In Deutschland hatte die politische Unsicherheit keine Auswirkungen auf das Geschäftsklima deutscher Unternehmen. Die Ankündigung der EZB, ihr QE-Programm bis weit ins Jahr 2018 fortzuführen, bedeutet, dass sie auch 2018 Anreize für die Wirtschaft der Eurozone geben und so Wachstum und Inflation unterstützen wird.

Aus der Schweizer Wirtschaft waren gemischte Signale zu vernehmen. Investitionen und Aussenhandel entwickelten sich stark. Gleichzeitig legte der private Konsum leicht zu. Verschiedene Umfragedaten deuteten weiterhin auf eine starke Wachstumsdynamik. Der Einkaufsmanagerindex erreichte so hohe Werte wie zuletzt vor sieben Jahren. Die Auftragseingänge waren stabil, der KOF-Indikator stieg im November den dritten Monat in Folge und die Anlegerstimmung hat sich gegenüber dem Vorquartal verbessert. Dennoch befand sich die Wirtschaft im Ungleichgewicht. So wurde die Stärke der Exporteure, die von der stabilen Nachfrage und vom schwächeren Schweizer Franken profitierten, von den schleppenden Ausgaben der Haushalte und der Belastung durch die zurückgegangene Bautätigkeit zum Teil aufgehoben. Aufgrund der mehrheitlich positiven Daten behielt die SNB ihre Geldpolitik bei.

Portfoliorendite (viertes Quartal 2017)

Die letzten drei Monate des Jahres 2017 brachten der Sammelstiftung Vita ein gutes Quartal. Zur Performance in Höhe von 1,99 Prozent trug der Oktober mit 1,43 Prozent am meisten bei. Mit 0,07 Prozent beziehungsweise 0,48 Prozent schafften es auch die beiden letzten Monate des Jahres 2017 noch ins positive Territorium.

Portfoliorendite (2017)

Über das ganze Jahr 2017 betrachtet konnte das Vita Portfolio 6,76 Prozent erwirtschaften. Mit 5,30 Prozentpunkten davon waren hauptsächlich die Aktien daran beteiligt, was aus einer Performance von 21,24 Prozent herrührte. Hierbei reichte das Spektrum von 14,27 Prozent bei Aktien Europa bis zu 27,81 bei solchen aus aufstrebenden Volkswirtschaften. Mit Abstand, aber auch mit positiver Performance, präsentierten sich alle weiteren Anlagekategorien. Dabei sind zuerst die Immobilien mit 5,53 Prozent zu erwähnen, darauf folgend die alternativen Anlagen mit 2,27, die Obligationen mit 2,11 und die Hypotheken mit 1,71 Prozent Performance.

Anlagereporting per 31. Dezember 2017