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Vita Classic – Anlagereporting per 30. Juni 2017

Aufschwung der Weltwirtschaft setzt sich fort

Finanzmärkte

Im zweiten Quartal verzeichnete der Weltaktienindex MSCI World neue Höchststände. Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung war der anhaltende Wachstumstrend der Weltwirtschaft. Der Welthandel lag bei einem soliden Wachstum von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was durch stärkere Investitionsausgaben, insbesondere in Asien, unterstützt wurde. Zusätzlich deuteten Frühindikatoren weiterhin auf eine Fortsetzung des globalen Wirtschaftswachstums hin.

Aus der US-Wirtschaft waren gemischte Signale zu verzeichnen. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sowie das Konsumentenvertrauen entwickelten sich zwar positiv, jedoch lagen diese unter den Erwartungen. Sehr positiv entwickelte sich hingegen die US-Arbeitslosenquote, welche auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren sank. Zudem sind die Konsumausgaben und Einkommen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Die US-Notenbank erhöhte zum Ende des Quartals die Leitzinsen und bestätigte auf diese Weise die verbesserten Wirtschaftsaussichten sowie den Anstieg der Inflation.

In der Eurozone setzte sich das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum fort. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes der Eurozone verzeichnete den höchsten Stand seit sechs Jahren. Dies bedeutet, dass die Unternehmen die wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor optimistisch beurteilten. In diesem Umfeld behielt die EZB ihre Geldpolitik unverändert bei.

Die Schweizer Wirtschaft wuchs weiterhin in solidem Tempo, jedoch schwächten sich wesentliche Indikatoren ab. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sowie verschiedene Frühindikatoren der Wirtschaft lagen unter den Erwartungen, was signalisierte, dass der Wachstumsaufschwung der Wirtschaft langsam nachlässt. Dennoch deuteten die Daten nach wie vor auf ein überdurchschnittliches Schweizer Wirtschaftswachstum hin. Dies bestätigten die gestiegenen Exporte sowie die verbesserten Daten zum Privatkonsum. Aufgrund der mehrheitlich positiven Daten behielt die SNB ihre Geldpolitik bei.

Portfoliorendite (Zweites Quartal)

Das Urteil bei Betrachtung des zweiten Quartals 2017 fällt verhalten positiv aus: Nach einem respektablen April (0,83 Prozent) ergab der Mai eine Performance von 0,31 Prozent. Darauf folgte der erste Monat des laufenden Jahres mit einer negativen Performance: der Juni mit -0,36 Prozent. Zusammen macht dies 0,78 Prozent für das zweite Quartal 2017.

Zum Quartalsergebnis trugen alle Anlageklassen des Portfolios positiv bei, mit Ausnahme der Alternativen Anlagen (-0,02 Prozentpunkte).

Bei Erweiterung des Blickes auf das gesamte erste Halbjahr 2017 kann mit 2,96 Prozent Performance eine positive Bilanz gezogen werden. Diese ist gut zur Hälfte im Februar zustande gekommen. Insgesamt stehen fünf positive Monate einem negativen gegenüber.


Anlagereporting per 30. Juni 2017

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