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Vita Classic – Anlagereporting per 30. September 2017

Konflikt mit Nordkorea verunsichert die Kapitalmärkte. Das Portfolio erreichte 4,66%.

Finanzmärkte

Das dritte Quartal war einerseits von geopolitischen Konflikten, zum anderen aber auch von guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Nordkorea sorgte mit seinen Nukleartests für zusätzliche Spannungen und eine Verbesserung im Verhältnis vor allem zu den USA und Japan war bis zuletzt nicht erkennbar. Aktienmärkte reagierten vorübergehend nervös, konnten ihren Aufwärtstrend aber weiter fortsetzen und verzeichneten zum Teil auch neue Höchststände. Gold konnte von diesem Umfeld profitieren, musste in der Folge aber wieder einen Teil der Gewinne abgeben.


Die US-Wirtschaft entwickelt sich weiter positiv und konnte dies zuletzt wieder mit erfreulichen Daten bestätigen. So stieg die Stimmung in der Industrie, gemessen am Einkaufsmanagerindex ISM, auf den höchsten Stand seit 13 Jahren. Volkswirte hatten beim Index, der als zuverlässiger Frühindikator gilt, mit einem Rückgang gerechnet. Von den Schäden der Wirbelstürme im September werden keine nachhaltigen, negativen Auswirkungen auf das amerikanische Wirtschaftswachstum erwartet, welches sich im vergangenen Quartal weiter positiv entwickelte. Die amerikanische Notenbank (Fed) hat angekündigt, ihre Bilanzsumme schrittweise zu verringern und damit das Ende ihrer ultraexpansiven Geldpolitik eingeleitet. Eine weitere Erhöhung der Leitzinsen in 2017 erscheint vor diesem Hintergrund möglich.

Vergleichbare Entscheide der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen hingegen noch aus. Marktteilnehmer rechnen aber in absehbarer Zeit ebenfalls mit einem Ende, bzw. einer Reduktion des Anleihenaufkaufprogramms. Die Märkte reagierten zunächst entsprechend zurückhaltend, während der Euro bereits von möglichen geldpolitischen Massnahmen profitieren und gegenüber anderen Währungen, wie z. B. dem US Dollar und dem Schweizer Franken, aufwerten konnte. Die Wirtschaftsdaten in der Eurozone präsentieren sich nach wie vor robust. So liegt die Arbeitslosigkeit weiter auf mehrjährigen Tiefstständen und der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalten misst, stieg auf den höchsten Stand seit Juni 2007.

Die Schweizer Wirtschaft entwickelt sich etwas schwächer als erwartet. Vor allem der Aussenhandel zeichnete hierfür verantwortlich, während der Privatkonsum weiter unterstützend wirkte. Der Schweizer Franken hat vor diesem Hintergrund im dritten Quartal gegenüber dem Euro deutlich abgewertet. Die Ankündigung der Schweizer Nationalbank (SNB), weiter an ihrer lockeren Geldpolitik festzuhalten, unterstützte diese Entwicklung zusätzlich. Schweizer Aktien verzeichneten im dritten Quartal ein neues Jahreshoch und nähern sich weiter ihrem Allzeithoch an.

Portfoliorendite (drittes Quartal 2017)

Weitere drei positive Monate bescherten der Sammelstiftung Vita ein gutes drittes Quartal. Zur Performance in Höhe von 1,66 Prozent trug der Juli mit 1,09 Prozent am meisten bei. Mit 0,26 und 0,30 Prozent waren aber auch der August und der September positiv.

Vergleicht man die Anlageklassen, kann man feststellen, dass im Berichtsquartal einmal mehr hauptsächlich die Aktien gut abgeschnitten haben. Alle anderen Anlageklassen trugen ebenfalls positive Performance bei ausser die alternativen Anlagen.

Anlagereporting per 30. September 2017

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